Ein MVP kostet zwischen 3.000 € mit No-Code und über 80.000 € bei einer klassischen Agentur, mit einem Sweet Spot um 15.000 € für eine Festpreis-V1. Doch der Angebotspreis sagt nichts über die realen Kosten aus: Jede Methode verbirgt Gebühren, Risiken oder Schulden, die erst später auftauchen. Hier ist, was jede Option wirklich kostet — und welche zu Ihrer Situation passt.
Die vier Methoden und ihre Preisspannen
- No-Code (Bubble, Webflow, Glide…): 3.000 – 15.000 €. Am schnellsten und günstigsten, um eine einfache Idee zu validieren.
- Freelancer: 300 – 700 €/Tag, also 12.000 – 50.000 € für ein MVP. Stark schwankende Qualität, Abhängigkeit von einer Person.
- Klassische Agentur: 40.000 – 100.000 € über 3 bis 6 Monate. Schwerfälliger Prozess, vage Angebote, endloses Hin und Her.
- Festpreis-V1 (Khufu): 15.000 €, in 7 Tagen geliefert, Quellcode gehört Ihnen.
Was jede Option verbirgt
Der Einstiegspreis ist selten der Endpreis. Bei No-Code steigen die Abos für Plattformen und Plugins mit dem Volumen, und Sie erhalten keinen sauberen Code: eine Obergrenze zu überschreiten bedeutet, alles neu zu schreiben. Freelancer bündeln das Risiko auf einer Person — Nichtverfügbarkeit, undokumentierter Code, unvorhersehbarer Abgang. Klassische Agenturen rechnen nach Zeit ab: jede Scope-Änderung wird zum Nachtrag, und das Budget entgleitet.
- No-Code: wiederkehrende Abokosten, technische Obergrenze, kein Eigentum am Code.
- Freelancer: Abhängigkeit von einer Person, ungleiche Qualität, unsichere Wartung.
- Agentur: lange Laufzeiten, Stundenabrechnung, ausufernder Scope.
- Festpreis-V1: ein enger Scope, den es einzuhalten gilt — alles außerhalb des ursprünglichen Rahmens geht in die Wartung.
Die wahre versteckte Kostengröße: die Zeit
Der am meisten unterschätzte Faktor ist nicht das Angebot, sondern die Time-to-Market. Ein in 6 Monaten geliefertes MVP bedeutet 6 Monate ohne Nutzer, ohne Feedback und ohne Umsatz — während ein Wettbewerber vorankommt. Ein MVP in echtem Code, in einer Woche auf einem Produktions-Stack (Next.js, NestJS, PostgreSQL) geliefert, verschafft Ihnen diese Zeit, ohne die technischen Schulden von No-Code zu zahlen.
Der Preis eines MVP misst sich nicht am Angebot, sondern daran, was es kostet, es neu zu schreiben — oder zu spät zu kommen.
Welche Methode für Ihre Situation
- Unvalidierte Idee, minimales Budget: No-Code, um in wenigen Tagen zu testen — mit der Bereitschaft, den Prototyp danach wegzuwerfen.
- Punktueller, klar umrissener Bedarf, und Sie können die Technik steuern: ein guter Freelancer kann reichen.
- Ein Produkt, das wachsen soll, Sie wollen eigenen Code und einen schnellen Markteintritt: eine Festpreis-V1 (15.000 €, in 7 Tagen geliefert) bietet das beste Verhältnis aus Tempo, Qualität und Risiko.
Es gibt keine universelle Methode — es gibt die, die zu Ihrer Phase passt. Die Frage ist nicht „was ist der niedrigste Preis“, sondern „welche Option kostet mich in einem Jahr am wenigsten“.